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Was ist die beste Wandfarbe?

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Sie suchen eine richtig gute Wandfarbe? Wo liegt der Unterschied zwischen einer Farbe aus dem Baumarkt oder aus dem Online-Shop? Bedeutet ein höherer Preis auch eine höhere Qualität? Viele Fragen, die wir hier gern näher erklären:

Ist eine teure Farbe auch besser?

Farbe besteht aus vielen Inhaltsstoffen. Je hochwertiger diese Stoffe sind oder je mehr davon in der Farbe enthalten sind, umso teurer wird eine Farbe:

Farbqualität wird gemessen am Weißgrad, an der Deckkraft und am Nassabrieb.

  • Den hohen Weißgrad erreicht man mit einem hohen Anteil an Titandioxid. Eine Wand strahlt mit den Bezeichnungen in reinem weiß/ extra weiß oder hoch weiß, getönte Farben wirken satt.
  • Je höher die Deckkraftklasse (z.B. Klasse 1) umso besser deckt die Farbe auf der Wand. Je nach Untergrund spart man sich einen zweiten Anstrich, also Zeit und Geld.
  • Die Nassabriebklasse zeigt an, wie widerstandsfähig die fertige Wand beim Reinigen ist. Bei einer hohen Nassabriebklasse können Sie die gestrichene Wand auch mal mit einem Lappen oder leicht feuchten Schwamm reinigen.
  • Die hochwertigen Farben enthält sehr gute Bindemittel und lässt sich so leichter streichen und das auch auf großen Flächen und für streifenfreie Decken.

Diese Eigenschaften sind teilweise auch bei günstigen Farben zu finden. Aber dann nicht alle gleichzeitig.

Alle Qualitätseigenschaften müssen auf dem Etikett der Farbe oder in den technischen Informationen zu finden sein. Wenn nicht, kaufen Sie diese Farbe besser nicht.

Wonach entscheide ich, welche Farbe für Schlafzimmer, Kinderzimmer Keller oder Bad die Beste ist?

Räume in denen wir uns oft und lange aufhalten, wie Schlaf-, Kinder- oder Wohnzimmer, sollten mit einer sehr guten Qualität gestrichen werden. Schadstoffe wie Konservierungsmittel, Lösemittel und Weichmacher sind hier tabu. Das beste und sicherste ist, wenn das Produkt für Allergiker geeignet ist.

Zu beachten ist auch der Untergrund auf den Sie streichen. Ein mineralischer Kalkputz kann mit atmungsaktiven Silikat-Farben gestrichen werden. Diese beiden Materialien zusammen können Luftfeuchtigkeit aufnehmen, abspeichern und auch wieder abgeben.

 

Weniger genutzte Räume oder den Keller kann man mit einfacheren Farben streichen.

Im Keller ist Feuchtigkeitsregulierung wichtig, dort können atmungsaktive Silikat Farben eingesetzt werden. In jedem Fall sollte man während des Streichens aber auch ein paar Tage danach gut durchlüften. Wenn Sie Allergiker sind, sollte man hier aber kein Risiko eingehen.

Für das Bad empfiehlt sich Dispersions-Latex- und Silikat-Farbe. Wichtig auch hier eine gute Durchlüftung, damit keine zu hohe dauerhafte Luftfeuchtigkeit entsteht, die zu Schimmelbildung führt.

Clean Air Redaktion
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